Von Antje Peter, freie Traurednerin in Berlin
Stellt euch vor, es wäre gerade Samstagmorgen irgendwo in der Uckermark, Anfang September. Auf einer Wiese hinter einem alten Gutshaus stehen zwanzig Stühle aus hellem Birkenholz. Keine Blumengirlanden, die aus dem Flugzeug eingeflogen wurden. Kein Einweg-Plastik auf den Tischen. Stattdessen: Wildblumen, die jemand früh am Morgen auf der Wiese gesammelt hat. Leinentücher in Naturfarben. Bienenwachskerzen. Ein Brautpaar in Outfits, die sie hinterher noch einmal anziehen werden – und wollen.
Und eine andere Szene: Irgendwo in der Nähe von Kopenhagen, gleicher Monat. Ein Strandbereich, karg und schön wie nur die Nordseeküste sein kann. Kein Festzelt. Keine aufwendige Dekoration. Nur Holz, Moos, ein paar Zweige. Das Paar heiratet im Freien, umgeben von dreißig Menschen, die alle per Fahrrad angereist sind. Die Zeremonie dauert zwanzig Minuten. Das Abendessen besteht aus lokalen Meeresfrüchten und Gemüse vom Nachbarbauern.
Beide Hochzeiten haben einen Namen: Green Wedding. Und doch sind sie grundverschieden – in ihrer Philosophie, in ihrer Ästhetik, in dem, was sie über ihre Paare aussagen. In diesem Beitrag möchte ich diese beiden Ansätze miteinander vergleichen: die skandinavische Hochzeitskultur mit ihrer konsequenten Schlichtheit und dem tief verwurzelten Naturbezug auf der einen Seite – und den deutschen Weg zu nachhaltigen Hochzeiten auf der anderen, der oft bewusster, konzeptioneller, manchmal auch etwas aufwändiger daherkommt. Und ich möchte zeigen, was das alles mit dem zu tun hat, was meiner Meinung nach wirklich zählt: den Ritualen.
Was ist eine Green Wedding überhaupt?
Der Begriff „Green Wedding“ kommt, wie so vieles in der Hochzeitsbranche, aus dem Englischen – und aus den USA. Immer mehr Paare wollen ihre Hochzeit so feiern, dass sie nicht nur wunderschön, sondern auch möglichst nachhaltig ist – das ist die Kernidee. Nachhaltigkeit, die sich in den letzten Jahren als Wert in vielen Lebensbereichen etabliert hat, hält damit auch Einzug in einen der persönlichsten Tage des Lebens.
Das Spektrum ist weit: Manche Paare entscheiden sich für eine einzige nachhaltige Geste – zum Beispiel Blumen aus regionalem Anbau statt importierter Schnittblumen. Andere ziehen die Nachhaltigkeit wie einen roten Faden durch ihre gesamte Hochzeit: von der Location über das Catering bis hin zur Papeterie, vom Brautkleid bis zu den Eheringen. Statistiken zeigen, dass bis 2025 rund 90 Prozent aller Hochzeiten nachhaltige Elemente beinhalten könnten – eine Zahl, die den Wandel in diesem Bereich deutlich macht.
Aber – und das ist der Punkt, der mich als Rednerin interessiert – Nachhaltigkeit ist nicht gleich Nachhaltigkeit. Wie ein Paar Nachhaltigkeit versteht, lebt und feiert, sagt sehr viel über seine Werte, seine Geschichte und seine Art aus, Dinge zu tun. Und genau darin unterscheiden sich der skandinavische und der deutsche Ansatz auf faszinierende Weise.
Die skandinavische Hochzeit: Weniger ist mehr – und das aus Überzeugung
Wer schon einmal in Schweden, Dänemark oder Norwegen war, weiß: Die Menschen dort haben ein natürliches Verhältnis zur Schlichtheit. Es ist kein Verzicht. Es ist eine Haltung. Die Schweden nennen das Prinzip „Lagom“ – das richtige Maß, nicht zu viel, nicht zu wenig. Die Dänen haben dafür ihr vielzitiertes „Hygge“ – ein Wort, das sich kaum übersetzen lässt, das aber so etwas bedeutet wie: Wärme, Geborgenheit, das Gefühl, wirklich da zu sein.
Der wahre Kern einer skandinavischen Hochzeit ist die Reduktion auf das, was wirklich zählt: Wärme, Gemeinschaft und eine tiefe Verbundenheit mit der Natur. Das zeigt sich in jedem Detail. Die Deko besteht aus klaren Formen, Farben aus dem Herzen der Natur und Materialien wie Holz oder Leinen. Die Kleidung ist lässig und bequem, dabei von stilsicherer Eleganz: fließende Stoffe, Blumenkränze statt Schleier, keine übertriebenen Konstruktionen. Die Location ist oft draußen – oder so gestaltet, dass Drinnen und Draußen kaum mehr zu unterscheiden sind.
Was aber besonders auffällt: Die Schlichtheit einer skandinavischen Hochzeit ist kein bewusstes Statement. Sie ist einfach selbstverständlich. Man fährt nicht Fahrrad zur Hochzeit, weil man ein Zeichen setzen möchte. Man fährt Fahrrad, weil man immer Fahrrad fährt. Man kauft keine Saisonblumen, weil ein nachhaltiges Hochzeitskonzept das vorsieht. Man kauft Saisonblumen, weil es anderes gar nicht in Betracht kommt.
Diese Art von gelebter Nachhaltigkeit hat etwas ausgesprochen Befreiendes. Sie kostet keine Überzeugungsarbeit. Sie verlangt keine ausführliche Erklärung an die Gäste. Sie ist einfach da – und wer kommt, nimmt sie mit, ohne überhaupt darüber nachzudenken.
Skandinavische Rituale: Natur, Gemeinschaft, Humor
Die Rituale bei skandinavischen Hochzeiten sind von einer ähnlichen Qualität: ehrlich, geerdet, oft humorvoll. Es gibt zum Beispiel den schönen Brauch, dass alle Gäste des gleichen Geschlechts den verbleibenden Partner küssen dürfen, wenn einer der frisch Vermählten den Raum verlässt. Das klingt chaotisch – und ist es auch, auf die beste Art. Es ist ein Ritual des Gemeinschaftlichen, des Lebendigen, des Lachens.
Traditionell tragen Bräute in Skandinavien Blumen nicht nur im Haar, sondern auch an Handgelenken und Knöcheln. Ein Blumenkranz statt eines Schleiers. Die Verbindung zur Natur ist nicht Dekoration – sie ist Ausdruck einer Weltsicht, die den Menschen als Teil der Natur versteht, nicht als deren Gestalter. Diese tiefe Naturverbundenheit hat ihre Wurzeln in den nordischen Hochzeitstraditionen der Vergangenheit: Schon die historischen skandinavischen Zeremonien fanden unter freiem Himmel oder in heiligen Hainen statt, in direkter Verbindung mit Göttern und Natur.
Wer eine skandinavische Hochzeit erlebt, merkt: Hier geht es nicht darum, beeindruckt zu werden. Es geht darum, dabei zu sein. Ganz präsent. Mit allen Sinnen. Das ist ein Wert, den ich als Rednerin sehr gut verstehe – und der mich an meine eigene Arbeit erinnert. Denn auch ich versuche in jeder Zeremonie, genau diesen Moment zu erzeugen: das Gefühl, dass man ganz da ist. Dass nichts ablenkt. Dass das, was gerade passiert, wirklich passiert.
Die deutsche Green Wedding: Nachhaltigkeit als bewusstes Konzept
Der deutsche Weg zur nachhaltigen Hochzeit ist ein anderer – und er ist deshalb nicht schlechter, nur anders. In Deutschland ist Nachhaltigkeit bei Hochzeiten meistens eine Entscheidung. Eine bewusste, manchmal auch mühsam erarbeitete. Man recherchiert, plant, wägt ab. Man fragt sich: Woher kommen die Blumen? Wie weit ist die Location entfernt? Was ist mit den Einladungen, dem Catering, dem Kleid?
Das ist anstrengend – und es ist auch wunderschön. Denn es zeigt, dass dieses Paar sich wirklich Gedanken macht. Dass es nicht einfach das Übliche tut, sondern innehält und fragt: Was passt zu uns? Was können wir verantworten? Was wollen wir der Welt hinterlassen?
Die konkreten Möglichkeiten einer Green Wedding in Deutschland sind zahlreich und kreativ. Veranstaltungsorte mit ökologischem Konzept – etwa Bio-Hotels, Demeter-Bauernhöfe oder Restaurants mit regionalem Fokus – setzen ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit. Eine Scheune in Brandenburg, ein Bio-Weingut in der Pfalz, ein Öko-Hotel in Bayern – all das sind Orte, die für sich schon ein Statement machen, bevor der erste Gast angereist ist.
Beim Catering wird auf saisonale und regionale Zutaten geachtet, auf Bioqualität, auf wenig Fleisch oder ganz vegetarische und vegane Menüs. Das ideale Menü auf einer Green Wedding besteht aus saisonalen Gerichten aus biologisch und regional angebauten Zutaten – und übriggebliebenes Essen wird an Gäste weitergegeben oder gespendet.
Beim Hochzeitskleid stehen Second-Hand-Boutiquen, Vintage-Kleider, ausleihbare Roben oder Entwürfe aus nachhaltigen Materialien hoch im Kurs. Laut einer Umfrage des Green Wedding Guide entscheiden sich mittlerweile rund 30 Prozent der Bräute für Second-Hand-Kleider – ein Wert, der die wachsende Bereitschaft zeigt, auch bei diesem emotionalen Herzstück der Hochzeit umzudenken.
Bei den Eheringen wird auf fair gehandeltes Gold oder recycelte Edelmetalle geachtet. Die Papeterie kommt aus recyceltem oder FSC-zertifiziertem Papier – oder sie existiert gar nicht, weil Save-the-Dates und Einladungen digital verschickt werden.
Deutsche Hochzeitsrituale und Nachhaltigkeit: Eine neue Verbindung
Was aber passiert mit den Ritualen, wenn eine Hochzeit konsequent nachhaltig geplant wird? Das ist die Frage, die mich als Traurednerin am meisten interessiert.
Ich erlebe in meiner Arbeit immer mehr Paare, die ihre Rituale bewusst mit ihrer Haltung zur Nachhaltigkeit verbinden. Statt Konfetti aus Plastik: getrocknete Blütenblätter, die kompostierbar sind. Statt Luftballons, die irgendwo im Meer landen: Seifenblasen, die sich einfach auflösen. Statt Tauben oder Schmetterlinge aus Käfigen zu entlassen: das gemeinsame Pflanzen eines Baumes, der jahrzehntelang wächst.
Dieses letzte Ritual – das Baumpflanzen – hat mich immer besonders berührt. Es ist kein schnelles, spektakuläres Moment. Es ist langsam, geerdet, fast unspektakulär. Und genau darin liegt seine Stärke. Die Forschung bestätigt, was wir intuitiv spüren: Rituale intensivieren positive Erfahrungen und stärken das Gefühl von Verbundenheit und Bedeutung – gerade weil sie uns aus dem Alltagsfluss herausheben und einen Moment sichtbar machen, der sonst unsichtbar bliebe.
Ein grünes Ritual für eine grüne Hochzeit: Das ist kein Widerspruch. Es ist eine Konsequenz.
Der direkte Vergleich: Was beide Ansätze unterscheidet – und verbindet
Wenn ich die skandinavische Schlichtheit und die deutsche Nachhaltigkeitskultur nebeneinanderstelle, sehe ich nicht Konkurrenten, sondern zwei Seiten einer Überzeugung. Beide sagen im Kern dasselbe: Dieser Tag muss nicht alles haben. Er muss nur das Richtige haben.
Der Unterschied liegt im Weg dorthin. Die skandinavische Hochzeit kommt von innen. Die Schlichtheit ist keine Entscheidung, sie ist Charakter. Nachhaltigkeit ist dort kein Konzept, das man dem Alltag aufpfropft – sie ist der Alltag. Man heiratet so, wie man lebt. Konsequent, geerdet, mit Humor und Gemeinschaftssinn.
Die deutsche Green Wedding kommt oft von außen nach innen. Sie beginnt mit einer Frage: Was können wir besser machen? Was sind wir bereit zu ändern? Das erfordert mehr Arbeit – aber es ist auch ein tieferer Bewusstseinsprozess. Und am Ende, wenn das Paar am Morgen nach der Hochzeit aufwacht und weiß: Wir haben das so gefeiert, wie wir es wirklich wollten, und dabei nichts verraten, was uns wichtig ist – dann hat dieses Konzept seine Schuldigkeit getan.
Was beide Ansätze verbindet, ist die Überzeugung, dass eine Hochzeit keine Konsumveranstaltung sein muss. Dass weniger oft mehr ist. Dass die Stimmung nicht von der Länge der Blumendekoration abhängt, sondern von der Qualität der Begegnung. Dass Rituale – ganz gleich ob ein gemeinsamer Met-Becher in der nordischen Tradition oder ein gepflanzter Baum im Brandenburger Sand – dann wirken, wenn sie echt sind. Wenn sie zu diesem Paar passen. Wenn sie aus der Geschichte dieser zwei Menschen entstehen, nicht aus einem Pinterest-Board.
Green Wedding in Berlin, Potsdam und Brandenburg: Was ist möglich?
Als Traurednerin, die hauptsächlich in Berlin, Potsdam und Brandenburg arbeitet, bin ich immer wieder begeistert von den Möglichkeiten, die diese Region für nachhaltige Hochzeiten bietet. Brandenburg ist ein Naturraum, der gar nicht viel Dekoration braucht. Wer hier heiratet – auf einem Gut, am See, in einer alten Scheune, in einem Friedwald – hat schon gewonnen. Die Natur macht die Arbeit.
Viele der Locations, die ich aus eigener Erfahrung kenne, denken ökologisch: regionale Produkte, kurze Wege, Solaranlagen, Kompostierung. Schloss & Gut Liebenberg, Landgut Stober, Kavalierhaus Caputh – das sind Orte, die für sich bereits eine Geschichte von Verbundenheit mit der Natur erzählen. Und sie bieten genau das, was eine gute Hochzeit braucht: einen Ort, der eine Atmosphäre schafft, bevor die erste Kerze angezündet ist.
Wenn ich für ein Paar die Zeremonie gestalte, frage ich immer: Was ist euch wichtig? Und häufig kommt dabei auch die Frage nach Werten, nach dem, was ihr hinterlassen wollt. Eine umweltbewusste Hochzeit ist in diesem Sinne keine Einschränkung – sie ist eine Einladung, genauer hinzuschauen. Was brauchen wir wirklich? Was macht den Moment aus?
Das ist übrigens genau die Frage, die ich mir bei jeder Rede stelle. Mehr über meine Arbeit als Traurednerin in Berlin erfahrt ihr hier.
Rituale für eine Green Wedding: Ideen, die passen könnten
Ich möchte euch ein paar Rituale vorstellen, die besonders gut zu einer umweltbewussten Hochzeit passen – ob im skandinavischen oder deutschen Stil. Keines davon ist Pflicht. Aber vielleicht ist eines dabei, das sich anfühlt, als wäre es für euch gemacht.
Das Baumpflanzen
Ein Baum, den ihr gemeinsam pflanzt – entweder während der Zeremonie oder kurz danach –, wächst mit eurer Ehe. Er ist ein lebendiges Symbol. In zwanzig Jahren könnt ihr dorthin zurückgehen. In fünfzig Jahren werden eure Kinder darunter sitzen. Dieses Ritual hat keinen Müll. Es hinterlässt etwas Lebendiges. Es passt zu jeder Green Wedding.
Die Ringwärmer-Zeremonie
Die Eheringe werden vor der Zeremonie durch alle Hände der Gäste weitergegeben. Jeder hält sie einen Moment, gibt einen stillen Wunsch mit auf den Weg. Am Ende halten Braut und Bräutigam Ringe in den Händen, die von allen ihren Liebsten berührt wurden. Das braucht keine Materialien. Es braucht nur Zeit und Aufmerksamkeit. Mehr über Rituale bei freien Trauungen habe ich in diesem Blogbeitrag beschrieben.
Das Handfasting
Eines der ältesten bekannten Hochzeitsrituale überhaupt – ursprünglich in keltischen und nordischen Kulturen beheimatet. Die Hände beider Partner werden mit einem natürlichen Band oder Tuch symbolisch verbunden. Die historischen Ursprünge des Handfasting sind gut dokumentiert und reichen weit in die vorchristliche Geschichte Nordeuropas zurück. Das Band kann aus Naturmaterialien bestehen: handgewebte Wolle, gefärbtes Leinen, Bast. Es kostet kaum etwas. Es bedeutet sehr viel.
Die Saatgut-Zeremonie
Statt Gastgeschenken gibt es Saatgutpäckchen – lokale, alte Sorten, die die Gäste in ihren Gärten oder auf Balkonen einpflanzen können. Die Idee dabei: Das, was an diesem Tag gesäet wurde – Liebe, Versprechen, Hoffnung – wächst weiter. In jedem Garten. In jedem Topf. Das ist ein schlichtes, aber tiefes Ritual, das perfekt zu einer grünen Hochzeit passt.
Die Fika-Pause im Scandi-Stil
Wer das Beste der skandinavischen Hochzeitskultur in seine eigene Feier integrieren möchte: Die schwedische „Fika“ – eine gesellige Kaffeepause mit selbst gebackenem Gebäck – ist ein wunderschönes Ritual der Entschleunigung. Schweden gehört zu den Ländern mit dem höchsten Kaffeekonsum der Welt, und die Fika ist dort ein heiliges Ritual. Eine gemütliche Fika-Ecke mit Filterkaffee, Zimtschnecken und einfachen Holztischen – das ist ein Moment, in dem alle innehalten, miteinander sprechen, einfach da sind. Ohne Programm. Ohne Spektakel.
Was macht eine Green Wedding wirklich aus?
Ich möchte ehrlich sein: Es gibt keine perfekte grüne Hochzeit. Jede Feier hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck – ganz gleich, wie bewusst geplant. Gäste reisen an. Es wird gegessen und getrunken. Energie wird verbraucht. Das ist kein Versagen, das ist das Leben.
Was eine Green Wedding wirklich ausmacht, ist etwas anderes: Es ist die Haltung dahinter. Die Bereitschaft, innezuhalten und zu fragen: Was brauchen wir wirklich? Was können wir lassen? Was soll dieser Tag über uns aussagen?
Und wenn ihr diese Fragen ernst nehmt – dann habt ihr schon alles Wichtige getan. Dann ist eure Hochzeit grün, egal ob ihr das Brautkleid geerbt habt oder gekauft, ob ihr in einem Bio-Hotel feiert oder im Garten der Großeltern. Was zählt, ist nicht das Label. Was zählt, ist die Entscheidung, diesen Tag bewusst zu gestalten.
Das gilt übrigens auch für die Zeremonie. Eine Rede, die zu euch passt. Rituale, die eure Geschichte erzählen. Worte, die nicht aus einer Schublade kommen. Das ist das Nachhaltigste, was ihr an eurem Hochzeitstag tun könnt: einen Moment schaffen, der bleibt. Einen Moment, an den ihr euch in zwanzig Jahren noch erinnert – nicht wegen der Deko, sondern wegen des Gefühls.
Genau dafür bin ich da. Als Traurednerin in Berlin begleite ich Paare, die ihre Hochzeit so feiern möchten, dass sie sich dabei selbst erkennen. Die keine Floskeln wollen, kein Schema F, keine Rede von der Stange. Sondern Worte, die wirklich zu ihnen passen. Und Rituale, die das sichtbar machen, was sie füreinander sind.
Wenn ihr eure freie Trauung in Berlin, Potsdam oder Brandenburg plant – und vielleicht sogar nachhaltig feiern möchtet: Schreibt mir. Ich freue mich, eure Geschichte zu hören.
Eure Traurednerin Antje
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