Von Antje Peter, freie Traurednerin in Berlin
Fragt man Menschen, was Liebe ist, bekommt man ungefähr so viele Antworten wie Menschen befragt werden. Die einen sagen: ein Gefühl. Die anderen: eine Entscheidung. Manche sagen: Chaos. Und manche – die, die gerade frisch verliebt sind – sagen gar nichts, weil Worte nicht reichen.
Das Merkwürdige ist: Menschen haben diese Frage zu allen Zeiten gestellt. Platon hat sie gestellt. Aristoteles hat sie gestellt. Die Stoiker, die Romantiker, die Existenzialisten – sie alle haben sich an diesem Begriff versucht, haben ihn gedreht und gewendet, haben Theorien aufgestellt und wieder verworfen. Und trotzdem ist Liebe bis heute das vielleicht am wenigsten geklärte Phänomen der Menschheitsgeschichte.
Was mich als freie Traurednerin interessiert: Was hat das alles mit Hochzeit zu tun? Warum entscheiden sich Menschen, die Liebe – dieses flüchtige, schwer greifbare Ding – mit einem Versprechen zu besiegeln? Und was sagen eigentlich die Philosophen dazu?
Lasst uns das auseinandernehmen. Satz für Satz.
Liebe hat viele Namen – und die Griechen wussten das schon
Die altgriechische Sprache hatte den Vorteil, für Dinge, die im Deutschen unter dem einen Wort „Liebe“ zusammengefasst werden, mehrere Begriffe parat zu haben. Das ist kein Zufall. Die Griechen haben früh verstanden, dass Liebe kein einheitliches Phänomen ist, sondern ein ganzes Spektrum menschlicher Erfahrungen umfasst.
Da ist zunächst Eros – die leidenschaftliche, sinnliche Liebe. Das Begehren, die Anziehung, das Feuer. Eros ist das, was am Anfang einer Beziehung so unwiderstehlich ist. Es ist kein Zufall, dass das Wort „Erotik“ von hier stammt. Platon beschreibt Eros im Dialog Symposium als ein Streben nach Schönheit und Vollkommenheit – als eine Kraft, die den Menschen über sich selbst hinaustreibt. Interessanterweise gilt Eros in der platonischen Tradition nicht nur als körperliches Begehren, sondern auch als philosophischer Antrieb: das Verlangen nach dem Wahren, Guten und Schönen. (Quelle: Stanford Encyclopedia of Philosophy: Love)
Dann gibt es Philia – die freundliche Liebe. Aristoteles hat ihr in seiner Nikomachischen Ethik ein ganzes Buch gewidmet. Philia ist die Liebe, die auf gegenseitiger Achtung, gemeinsamen Werten und echtem Interesse aneinander beruht. Sie ist weniger hitzig als Eros, aber stabiler. Aristoteles unterscheidet dabei zwischen Freundschaften, die auf Nützlichkeit beruhen, und solchen, die um ihrer selbst willen gepflegt werden – die letzteren nennt er die wahren. (Quelle: Stanford Encyclopedia of Philosophy: Aristotle’s Ethics)
Storge ist die familiäre Liebe – die Zuneigung, die entsteht, weil man zusammen aufgewachsen ist, weil man durch Zeiten gegangen ist, weil man sich schlicht kennt. Diese Art von Liebe wird oft unterschätzt, weil sie so selbstverständlich wirkt. Aber wer sie je vermisst hat, weiß, wie grundlegend sie ist.
Und schließlich: Agape. Die bedingungslose Liebe. Die, die nicht fragt, ob sie etwas zurückbekommt. In der christlichen Tradition wurde dieser Begriff zum Inbegriff der göttlichen Liebe – eine Liebe, die schenkt, ohne zu rechnen. Philosophisch gesehen ist Agape die anspruchsvollste Form: Sie verlangt Selbstlosigkeit, die wir Menschen uns ehrlich gesagt nur in unseren besten Momenten leisten.
Was mich daran fasziniert: Wenn ein Paar vor mir steht und heiraten will, sind in dieser Liebe meistens alle vier Elemente vorhanden. Der Eros, der am Anfang stand. Die Philia, die gewachsen ist. Die Storge, die sich in kleinen Ritualen und gemeinsamen Gewohnheiten ausdrückt. Und immer wieder – Momente der Agape: das Zurückstellen eigener Bedürfnisse zugunsten des anderen.
Platon und der gespaltene Mensch: Warum wir nach dem anderen suchen
Eines der schönsten und bekanntesten Bilder der Philosophie über die Liebe stammt aus Platons Symposium. Dort lässt Platon den Komödiendichter Aristophanes eine Geschichte erzählen – die Geschichte der Kugelwesen.
Am Anfang der Zeit, so erzählt Aristophanes, waren die Menschen runde Wesen mit vier Armen, vier Beinen und zwei Gesichtern. Sie waren mächtig und glücklich. So mächtig, dass sie den Göttern bedrohlich wurden. Zeus beschloss, sie zu halbieren – und seitdem sucht jeder Mensch seine verlorene Hälfte. Liebe ist demnach nichts anderes als die Sehnsucht nach Vollständigkeit, nach dem, was einmal ganz war und nun getrennt ist.
Es ist natürlich eine Metapher. Aber es ist eine sehr treffsichere. Wer einmal das Gefühl hatte, im anderen Menschen nach Hause zu kommen – wer das kennt –, der versteht intuitiv, wovon Platon spricht. Nicht weil wir buchstäblich Hälften sind, sondern weil Liebe das Erleben von Zugehörigkeit erzeugt: das Gefühl, gesehen zu werden. Erkannt. Gewählt.
Und genau darum geht es bei einer Hochzeit: um das Aussprechen dieses Gefühls. Öffentlich, vor den Menschen, die einem wichtig sind. Ich wähle dich. Nicht weil ich muss. Sondern weil ich will.
Aristoteles: Liebe als Tugend und Lebensweise
Aristoteles war da nüchterner als Platon – oder sagen wir: realistischer. Für ihn war Liebe keine kosmische Sehnsucht, sondern eine Praxis. Etwas, das man tut, nicht nur fühlt.
In seiner Freundschaftstheorie – und er versteht darunter ausdrücklich auch die romantische Liebe – betont Aristoteles, dass die tiefste Form der Zuneigung darin besteht, das Wohl des anderen um des anderen willen zu wollen. Nicht, weil man selbst davon profitiert. Nicht, weil man es erwarten kann. Sondern weil man den anderen gut kennt und gut findet – als Mensch, in seiner ganzen Komplexität.
Diese Art von Liebe, sagt Aristoteles, ist selten. Sie braucht Zeit. Man kann sie nicht erzwingen, und sie entsteht nicht über Nacht. Aber wenn sie da ist, ist sie das Beständigste, was zwei Menschen miteinander haben können.
Was mich als Traurednerin daran so beschäftigt: Wenn ich mit Paaren über ihre Geschichte spreche, erzählen sie mir meistens zuerst vom ersten Moment, der Verliebtheit, dem Herzklopfen. Aber wenn ich nachfrage – wenn ich frage, was sie wirklich zusammenhält –, dann kommen die aristotelischen Antworten. Er kennt mich besser als ich mich selbst. Sie ist die erste, der ich das alles erzählen kann. Wir lachen über dieselben Sachen. Er ist mein bester Freund.
Das ist Philia. Das ist Aristoteles. Das ist die Liebe, die bleibt.
Die Stoiker: Liebe als Entscheidung
Die Stoiker haben das Thema Liebe etwas rationalisiert – was ihrem Ruf entspricht. Sie unterschieden zwischen dem, was in unserer Macht steht, und dem, was es nicht tut. Gefühle standen für sie größtenteils in der zweiten Kategorie. Was in unserer Macht steht, sind unsere Handlungen, unsere Entscheidungen, unser Verhalten.
Das klingt romantisch gesehen vielleicht ernüchternd. Aber ich finde: Die Stoiker haben etwas Wichtiges erkannt. Liebe als reines Gefühl ist flüchtig. Liebe als Entscheidung ist tragfähig.
Der stoische Philosoph Epiktet schreibt sinngemäß, dass wir in jeder Beziehung fragen sollten, was wir beitragen können – nicht, was wir bekommen. Das klingt nach Selbstverzicht, ist aber eigentlich Stärke: die Stärke, zu wählen, wie man liebt, unabhängig von Stimmungen, Umständen, schlechten Tagen. (Quelle: Stanford Encyclopedia of Philosophy: Stoicism)
Ein Versprechen zu geben – wie bei einer Hochzeit – ist genau das: eine Entscheidung. Keine Garantie. Kein Vertrag über zukünftige Gefühle. Sondern die Entscheidung, für jemanden da zu sein. Auch wenn der Alltag grau ist. Auch wenn man müde ist. Auch wenn man sich selbst nicht gefällt.
Sartre, de Beauvoir und die Freiheit in der Liebe
Der Existenzialismus hat das Thema Liebe nochmals komplett auf den Kopf gestellt. Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir – eines der bekanntesten und kompliziertesten Paare der Philosophiegeschichte – haben beide intensiv darüber nachgedacht, wie Liebe und Freiheit zusammenpassen können.
Sartre sah Liebe als grundlegend paradox: Man will vom anderen geliebt werden – aber man will das Objekt der Liebe sein, nicht das Ergebnis einer Entscheidung. Man will, dass der andere einen liebt, weil man es ist – nicht, weil er sich so entschieden hat. Dieses Paradox, so Sartre, lässt sich nie vollständig auflösen. Liebe bleibt immer ein Ringen um Anerkennung. (Quelle: Stanford Encyclopedia of Philosophy: Existentialism)
De Beauvoir hat das differenzierter gesehen. Für sie war echte Liebe nur möglich zwischen Menschen, die beide frei sind – die wählen, wer sie sind, und von diesem Ort aus zueinanderfinden. Liebe als Abhängigkeit, als Verschmelzung, als Auflösung der eigenen Persönlichkeit – das war für de Beauvoir keine Liebe, sondern Flucht. Echte Liebe, schrieb sie, setzt voraus, dass beide Partner vollständige Menschen bleiben. (Quelle: Stanford Encyclopedia of Philosophy: Simone de Beauvoir)
Das klingt nach Theorie. Ist es aber nicht. Ich kenne kein Paar, das nicht an genau dieser Frage arbeitet – wie viel Nähe, wie viel Eigenraum, wie man zwei Leben verbindet, ohne sich selbst zu verlieren. Und ich beobachte: Die Paare, die heiraten und dabei glücklich wirken, haben diese Frage für sich beantwortet. Nicht ein für alle Mal, aber gut genug.
Erich Fromm: Liebe ist eine Kunst
Erich Fromms Buch Die Kunst des Liebens, erschienen 1956, ist bis heute eines der meistgelesenen Bücher über das Thema Liebe. Und das aus gutem Grund: Fromm schreibt nicht über Romantik, sondern über Kompetenz.
Seine zentrale These lautet: Liebe ist keine Emotion, die einem einfach passiert. Liebe ist eine Fähigkeit, die man erlernen, üben und kultivieren muss – wie das Spielen eines Instruments oder das Erlernen einer Sprache. Wer glaubt, man müsse nur die richtige Person finden und dann funktioniert Liebe von selbst, irrt sich – und wird immer wieder enttäuscht sein.
Fromm unterscheidet dabei zwischen „fallen in love“ – dem Verlieben, das jeden überwältigen kann – und dem aktiven, tätigen Lieben. Letzteres beinhaltet für ihn vier Kernelemente: Fürsorge, Verantwortung, Achtung und Wissen. Wissen im Sinne von: den anderen wirklich kennen. Nicht das Bild, das man sich von ihm gemacht hat, sondern ihn selbst. (Quelle: Erich Fromm, Die Kunst des Liebens, 1956; Suhrkamp Verlag)
Das trifft mich als Rednerin jedes Mal. Denn wenn ich mit Paaren spreche, ist der schönste Moment nicht, wenn sie mir von der Verliebtheit erzählen. Der schönste Moment ist, wenn sie mir die kleinen, konkreten Dinge erzählen: wie der andere den Kaffee trinkt, was er in schwierigen Momenten braucht, welchen Blick er hat, wenn er glücklich ist. Das ist das Wissen, von dem Fromm spricht. Und aus diesem Wissen heraus spreche ich Traureden.
Was ist Liebe und Verbindung? Der Moment des Ja-Worts
Alle diese Philosophen haben über Liebe nachgedacht – aber keiner von ihnen hat wirklich erklärt, warum Menschen heiraten. Warum reicht das Gefühl nicht? Warum brauchen wir das Versprechen?
Ich glaube: weil Liebe und Verbindung zwei verschiedene Dinge sind, die zueinander gehören.
Liebe kann man fühlen. Verbindung muss man wählen.
Das Versprechen bei einer Hochzeit ist kein Beweis der Liebe – es ist eine Geste. Eine Geste der Ernsthaftigkeit. Es sagt: Ich habe diese Liebe nicht nur gefühlt, ich habe sie auch gedacht. Ich habe entschieden, dass sie es wert ist, öffentlich gemacht zu werden. Ich habe entschieden, dass ich für diesen Menschen einstehen will – auch dann, wenn das Gefühl mal nachlässt, weil Gefühle das nun einmal tun.
Der Anthropologe und Kulturforscher David Graeber hat einmal geschrieben, dass Versprechen die Grundlage menschlicher Gesellschaften sind – dass wir ohne die Fähigkeit, uns zu binden, keine Gemeinschaft hätten und keine Geschichte. (Quelle: David Graeber, Schulden: Die ersten 5000 Jahre, Klett-Cotta, 2012) Das Eheversprechen ist in diesem Sinne nicht nur ein privater Akt. Es ist ein zutiefst sozialer: Wir erklären unsere Liebe vor Zeugen, weil die Zeugen Teil der Verbindung sind. Weil wir die Verbindung in der Welt verankern wollen, nicht nur in uns selbst.
Das ist der Moment, den ich als Traurednerin begleite. Und ich werde ihn nie banal finden.
Warum die Hochzeit mehr ist als ein Fest
Eine Hochzeit ist in der populären Vorstellung oft ein Fest. Die Torte, das Kleid, die Musik, der Tanz. Das stimmt – und das ist auch schön. Aber wenn ich mit Paaren in Vorgesprächen sitze und frage, was ihnen wirklich wichtig ist, sagen die meisten dasselbe: der Moment der Trauung selbst. Die Zeremonie. Das Ja-Wort.
Philosophisch gesehen ist eine Hochzeit ein performativer Sprechakt – ein Begriff, den der Sprachphilosoph J. L. Austin geprägt hat. Ein performativer Sprechakt ist eine Aussage, die durch das Aussprechen eine Wirklichkeit erschafft. „Ich sage Ja“ ist nicht nur eine Beschreibung eines Gefühls. Es ist eine Handlung. Es verändert die Welt – zumindest die Welt von zwei Menschen und ihrer Gemeinschaft. (Quelle: J. L. Austin, How to Do Things with Words, Oxford University Press, 1962)
Das ist das Erstaunliche an der Hochzeit: Sie passiert in Sprache. Worte schaffen eine neue Realität. Das klingt abstrakt, aber jeder, der einmal geheiratet hat, kennt das Gefühl: Danach ist etwas anders. Nicht die Liebe, die war schon da. Aber die Form, in der sie existiert. Die Sichtbarkeit. Die Öffentlichkeit. Das Gesagte, das nicht mehr ungesagt wird.
Aus diesem Grund nehme ich meinen Job als freie Traurednerin so ernst. Weil die Worte, die an diesem Tag gesprochen werden, bleiben. In der Erinnerung, in den Fotos, in den Köpfen der Gäste. Ich suche nicht irgendwelche Worte. Ich suche die richtigen.
Liebe als Risiko – und warum das mutig ist
Wer liebt, macht sich verletzlich. Das wissen alle, die je geliebt haben. Der Psychiater und Autor Scott Peck hat in seinem Buch The Road Less Traveled geschrieben, dass wahre Liebe immer das Risiko einschließt, den anderen zu verlieren – und dass man dieses Risiko nur eingehen kann, wenn man bereit ist zu wachsen. (Quelle: M. Scott Peck, The Road Less Traveled, Simon & Schuster, 1978)
Eine Hochzeit ist das Risiko, auf die Spitze getrieben. Man sagt nicht nur: Ich liebe dich jetzt. Man sagt: Ich will mit dir auf Unbekanntes zugehen. Ich weiß nicht, was kommt. Aber ich will es mit dir herausfinden.
Das ist Mut. Echter Mut. Nicht der Mut, der keine Angst kennt – sondern der Mut, der die Angst kennt und sich trotzdem entscheidet.
Und wenn ich bei Trauungen bin und das Paar vor mir steht – manchmal zittern die Hände, manchmal zittern die Stimmen –, dann sehe ich genau diesen Mut. Den Mut, sich festzulegen. Den Mut, sich zu zeigen. Den Mut, zu sagen: Du bist es.
Liebe und Verbindung in der Freien Trauung
All diese philosophischen Überlegungen münden für mich in einer sehr praktischen Frage: Wie erzählt man das in einer Rede?
Die Antwort lautet: nicht mit Theorie. Nicht mit Platon und Aristoteles (jedenfalls nicht mit dem vollen Programm). Sondern mit Geschichten. Mit Details. Mit den echten, konkreten Momenten, in denen Liebe und Verbindung sichtbar werden.
Wenn ich eine Rede schreibe, geht es nicht darum, was Liebe ist – das ist die Frage der Philosophie. Es geht darum, was Liebe bei diesen beiden Menschen ist. Wie sie sich zeigt. In welchem Ton, in welchen Gesten, in welchen kleinen Entscheidungen des Alltags.
Das ist das Schöne an freien Trauungen: Sie erlauben es, beides zu haben. Das Große und das Kleine. Das Allgemeine – die Liebe als menschliches Grundbedürfnis, als philosophisches Rätsel, als jahrhundertealtes Thema – und das Persönliche: diese zwei Menschen, in dieser Scheune, an diesem Tag, mit diesen Ringen.
Die Hochzeit ist der Moment, in dem das Abstrakte konkret wird. In dem die Philosophie Beine bekommt. In dem Liebe aufhört, nur ein Begriff zu sein, und wird, was sie immer schon war: eine gelebte Entscheidung für einen bestimmten Menschen.
Was bleibt
Also: Was ist Liebe, philosophisch betrachtet?
Sie ist das Begehren (Eros) und die Freundschaft (Philia). Sie ist die Fürsorge ohne Bedingung (Agape) und das vertraute Zuhause (Storge). Sie ist Platons Sehnsucht nach Vollständigkeit und Aristoteles‘ tätige Praxis. Sie ist die stoische Entscheidung und de Beauvoirs Beharren auf Freiheit. Sie ist Fromms Kunst und Pecks Mut.
Und die Hochzeit? Die Hochzeit ist der Moment, in dem all das einen Namen bekommt. Öffentlich, laut, vor Zeugen. In Worten, die bleiben.
Das ist es, warum Menschen heiraten. Nicht wegen der Torte. Nicht wegen des Kleides. Nicht wegen des Festes.
Sondern weil manche Dinge gesagt werden müssen. Weil manche Dinge so wichtig sind, dass man sie nicht nur denkt, sondern spricht. Weil Liebe und Verbindung, wenn man sie wirklich ernst nimmt, nach Worten verlangen – nach den richtigen Worten.
Genau dafür bin ich da.
Ihr wollt wissen, wie eine freie Trauung aussieht, bei der Philosophie, Persönlichkeit und Herz zusammenkommen? Dann schaut euch an, wie ich arbeite – oder schreibt mir direkt. Ich freue mich auf eure Geschichte.




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